Zutaten
Für 1 flachen Kuchen:
- 2 Eier
- 50 g brauner Zucker
- 100 ml Milch
- 20 g Butter
- 70 g Weizenmehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 Prise Salz
- 6 saure Äpfel (z. B. Granny Smith)
- ggf. 1 TL Zimt
Geräte
- Ofen
- Küchenmaschine mit Schneideaufsatz (oder Gemüsehobel oder Mandoline, notfalls Messer)
- Mixer
- Plastik-Rührschüssel
- Auflauf- oder Kuchenform
- evtl. Backpapier
Zubereitung
Backofen auf 200 °C vorheizen.
Eier und Zucker schaumig schlagen. Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und mit der Milch vermischen; dann in die Zucker-Ei-Masse rühren. Mehl, Backpulver, Salz und ggf. Zimt mischen und zur Vermeidung von Klümpchen nach und nach in die Ei-Milch-Masse rühren.
Äpfel ggf. schälen, vierteln und Gehäuse entfernen. Dann (im Idealfall mit der Küchenmaschine) in sehr dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Scheiben bevor sie braun werden portionsweise direkt in den Teig geben und mischen bis alle Scheiben vollständig von Teig umhüllt sind.
Backform mit Backpapier auslegen, eingeteigte Äpfel hineinfüllen und gleichmäßig verteilen.
Im vorgeheizten Backofen backen bis der Teig gestockt und die Oberfläche goldbraun ist (ca. 35–40 min).
Anmerkungen
Die Zubereitungszeit hängt stark davon ab, wie die Apfelscheiben entstehen. Ist keine vollautomatische Scheibenerzeugung verfügbar, dauert es mit einem alten Handhobel oder gar mit dem Messer etwa 20 Min. länger.
Die Garzeit hängt von der Füllhöhe und damit von der Größe der Kuchenform ab. Die angegebene Garzeit gilt für eine runde oder quadratische Form mit 20 cm Durchmesser. In einer typischen Kastenform braucht der Kuchen über eine Stunde und sollte daher anfangs abgedeckt werden, nicht zu verbrennen.
Wird glutenfreies Mehl verwendet, ggf. etwas mehr davon verwenden, damit der Kuchen zusammenhält.
Schöne Variationen: Salzkaramel (oder Karamelsoße) oder 1 TL Sternanis oder 1 Vanilleschote hinzufügen oder die Hälfte der Äpfel durch Birnen ersetzen.
Kann auch als "Häppchen" serviert werden. Dazu vollständig abkühlen lassen und dann in Wüfel schneiden.
Quelle
ein "Gâteau invisible" bzw. "Superkuchen" nach Mélanie Martin
